Die 10 besten online Lernportale für Sprachen

1,w=583,c=0.bildNicht jeder, der heute eine Sprache erlernen will, hat die Zeit eine Sprachschule zu besuchen. Besonders bei berufstätigen Lernenden,  stellen feste Unterrichtszeiten oft ein großes Problem dar. Hier können online Lernportale eine alternative Lösung bieten. Weiterlesen

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Gute Vorsätze für 2014

learnen-to-talk-showDer Januar ist zwar fast schon um, allerdings haben noch nicht alle ihre guten Vorsätze fürs neue Jahr gefasst. Als ich Mickey Mangans Video das erste Mal sah, war ich sehr beeindruckt von seinem Konzept. Er hat sich nämlich vorgenommen innerhalb eines Jahres Deutsch zu lernen und hat sein Ziel bewundernswerterweise erreicht! Sein Lehrwerk? Der Alltag! Sein Lehrer? Das Leben! Sein Geheimnis? Learning by doing! Weiterlesen

Online-Wörterbücher für Abkürzungen

Man liest als Schüler einen Text und stößt auf eine unbekannte Abk. Wer kennt das nicht? Besonders  für das Leseverständnis etc. können unbekannte Abkürzungen störend u beängstigend sein. Das gilt für jede Niveaustufe. Weiterlesen

Der, Die oder Das? Regeln zur Artikelbestimmung

Oft werde ich gefragt, ob Deutsch denn eine schwere Sprache sei. Nein, antworte ich meistens voller Elan. Aber mal Hand aufs Herz: Im Vergleich zum Französischen oder Italienischen, ist die Artikelbestimmung im Deutschen doch schon eine harte Nuss- vor allem im DaF-Unterricht, da es dafür so gut wie kein Material gibt. Sind die Artikel von Anfang an nie mitgelernt worden, dann ist guter Rat teuer. Weiterlesen

Übungen zu den Modalverben

„Du kannst, musst aber nicht!“ „Ich will ja, darf aber bzw. soll nicht!“

Die Modalverben (MV) sind im Deutschen ein wichtiges Kapitel, das man beherrschen sollte. Zunächst einmal möchte ich auf die große Debatte unter Germanisten bezüglich der Anzahl der Modalverben  zu sprechen kommen . Es ist interessant, wie geschickt sich manche Lehrwerke und Grammatiken aus dieser Diskussion heraushalten und die Frage still umgehen. Einige Lehrwerke behaupten sogar, dass es bei den Modalverben keinen Infinitiv gäbe. Sind es nun 5 an der Zahl? Doch 6? Oder sogar 7? Weiterlesen

Der Status des Österreichischen Deutsch an Auslandsuniversitäten

Heute Morgen bin ich über diese interessante Arbeit  (Der Status des Österreichischen Deutsch an Auslandsuniversitäten, Jutta Ransmayr) zum Österreichischen Deutsch gestoßen. Wie stehen Sie zum Deutsch, das in Österreich gesprochen wird? Und wenn Sie Österreicher sind, interessiert mich Ihre Ansicht noch viel mehr.  Weiterlesen

Wie sagt man noch dazu? Das Online Synonym-Wörterbuch

Für den effektiven Aufbau des Wortschatzes in der Fremdsprache, ist es sehr hilfreich Synonyme und Antonyme von Vokabeln gleich mitzulernen, anstatt sich die bloße Bedeutung einer Vokabel in der Muttersprache einzuprägen. Das Gehirn speichert Informationen kurzfristig in sogenannten „chunks“(Lernbündeln), die nur im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden, wenn sie mit dort bereits vorhandenen Informationen verknüpft werden können. Mit anderen Worten- Das Gehirn behält nur Informationen, mit denen es etwas anfangen kann und die bereits vorhandene Informationen ergänzen und erweitern. Synonyme und Antonyme sind in allen Niveaustufen relevant, gewinnen allerdings ab dem B2-Niveau verstärkt an Bedeutung, da Fremd- und Lehnwörter aus dem Griechischen, Lateinischen und Französischen hinzukommen. Im Synonym-Wörterbuch kann man schnell fündig werden und zwar nicht nur für Synonyme in der Deutschen Sprache.

Eine Hommage

„German sounds harsh“. Ein Satz, den ich schon viel zu oft, von zu vielen Schülern, aus viel zu vielen Ländern, gehört habe. Die Deutsche Sprache hat zugegeben nicht den bekannten melodischen Klang des Italienischen und genießt auch nicht den Ruf ein- fach zu sein, wie z.B. das Englische. Doch gerade das macht sie in meinen Augen bzw. Ohren so speziell. Deutsch zu beherrschen, kann mit einem akrobatischen Kunststück gleichgesetzt werden: üben, üben, üben lautet die Devise und trotzdem hapert es bei der Vorführung am Ende vielleicht doch noch ein bisschen. Eine echte Herausforderung eben, manchmal selbst für Muttersprachler. Weiterlesen

Thank A Teacher!

„Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes“– Das Zitat des deutschen Komponisten Cornelius Gurlitt sagt in einem Satz das, was im Untericht höchste Priorität haben muss: der Lernprozess selbst. Die Rolle des Lehrenden hat sich im Verlauf der Geschichte immer wieder geändert. Veränderungen in der Gesellschaft, beeinflussen die Sozialisationsbedingungen des Menschen und die Art und Weise, wie er seine Umwelt wahrnimmt und wie er sich selbst darin sieht. Weiterlesen

Mediendidaktik- Neue Medien im DaF-Unterricht

Im Fremdsprachenunterricht(FSU) kommt den Neuen Medien eine besondere Bedeutung zu. Diese Tatsache lässt sich an drei Punkten deutlich machen: der Motivation, der Kommunikation und dem interkulturellen Aspekt des FSU.

Mittels ihrer multicodalen und multimodalen Charakteristika können Neue Medien Lernprozesse effektiv unterstützen. Durch die vielseitigen Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten, entwickeln die Lernenden ihre Sozialkompetenzen weiter. Im Fremdsprachenunterricht (FSU) kommen die Sprachkompetenz, sowie die interkulturelle Kompetenz hinzu. Die Lernmotivation kann durch den Einsatz von  Computer und Internet gesteigert werden, denn die Neuen Medien gewähren ein wesentlich einfacheres Recherchieren von Informationen und eine leichtere „Verwaltung, Verarbeitung und Visualisierung“ dieser Daten.

Mittels Computer und Internet stehen auch völlig neue Formen des Lernens zur Verfügung. Diese Möglichkeiten erfordern eine gänzlich veränderte Medienpädagogik.Es ist an dieser Stelle festzuhalten, dass die geforderte Medienkompetenz nicht ohne den Einsatz der entsprechenden Technik erworben werden kann.

Bekannt wurde in diesem Zusammenhang der Verein „Schulen ans Netz“ – eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen Telekom AG1. Ziel war es, die Schulen in Deutschland mit Internetzugängen auszustatten. Gleichzeitig wurden die Schulen auch mit Computern ausgerüstet. Somit waren die technischen Voraussetzungen für den Einsatz geschaffen. Doch auch die beste Computerausstattung im Bildungsbereich ist keine Garantie für besseren Unterricht oder ein höheres Leistungsniveau von Schülerinnen und Schülern. Viele Faktoren müssen zusammenkommen, um neue Medien in der Schule auf sinnvolle Weise zu verankern.

Neben der Ausstattung neuer Medien im Klassenzimmer, muss der Blick also zu methodisch-didaktischen Konzepten für den Einsatz im Unterricht gelenkt werden.

Im modernen FSU sollten die Lehrenden den Wissenserwerb nicht bestimmen, sondern höchstens steuern und begleiten. Der Lerner steht also im Mittelpunkt und wird vom Lehrenden bei seinem Lernprozess unterstützt. Mittels Werkzeugen zur Kommunikation und Kooperation (z.B. Chat-Software, Foren, Lernplattform) können kooperatives und kollaboratives Lernen unterstützt werden.

Zeitungen, Fernseh- oder Radiosender sind heutzutage fast alle im Internet mit ihrer eigenen Website vertreten und stellen dort umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung. Lerner haben somit die Möglichkeit in Kontakt mit authentischem Texten in der Zielsprache (ZS) zu kommen, die im Gegensatz zum Lehrwerk hochaktuell und nicht didaktisch aufbereitet sind.  Authentizität und Aktualität beeinflussen die Motivation der Lerner positiv. Foren oder Internettelefonie (z.B. Skype) , die den Kontakt zu L1-Sprechern der ZS. ermöglichen, sind eine andere Form der interaktiven Kommunikation. Das Integrieren dieser Funktionen in den FSU alleine kann schon motivierend wirken. Als noch wichtiger gilt allerdings die Tatsache, dass authentische Kommunikation die Fertigkeiten in der FS wesentlich besser trainiert als vorgegebene, künstliche Sprech-Situationen. Durch die Kommunikation mit L1-Sprachlern, erhalten die Lerner nicht nur landeskundliche Informationen aus erster Hand, sondern treten auch mit den Wert- und Moralvorstellungen der zielsprachlichen Kultur in Kontakt. Eine mögliche gemeinschaftliche Diskussion darüber ermöglicht auch eine Reflexion der eigenen Kultur und fördert die Entwicklung von Toleranz nach dem Motto Fremdverständnis durch Selbstverständnis.

Der Mehrwert der Neuen Medien liegt darin begründet, dass sie mehr Kommunikationsanlässe schaffen können. Die möglichen Zeiten zur Kommunikation werden über die gemeinsame Unterrichtszeit hinaus verlängert. So werden gemeinschaftliche Aushandlungen von Bedeutungen unterstützt und soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Diskussionsfähigkeit weiter gefördert. Lerner, die  ihre Arbeitsergebnisse mittels Computer und entsprechender Software aufbereiten und präsentieren können, sind stärker motiviert, da sie aktiv am Lernprozess teilhaben und ihn individuell steuern können.

Literatur:

Kron, F. W., A. Sofos. (2003). Mediendidaktik: Neue Medien in Lehr- und Lernprozessen. München: Reinhardt.

Kunczik, Michael, A. Zipfel. (2005). Publizistik. Köln: Böhlau.

Gudjons, Herbert. (2008).Pädagigisches Grundwissen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.