Gedanken zum neuen Jahr

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Gute Vorsätze. Die macht man ja am Anfang jedes neuen Jahres. So mancher schreibt sich sogar eine entsprechende Liste, die dann in der Endlosschleife landet und niemals abgearbeitet wird. Dieses Jahr habe ich mir nicht mal gedanklich welche gemacht. Zumindest privat nicht. Aus Faulheit? Nein! Aus Mangel an Tatendrang? Ich bitte Sie! Wenn ich auf 2014 zurückschaue, war es ein Jahr voller Überraschungen und Neuerungen. Es war eines der besten Jahre und damit meine ich keineswegs, dass ich keine negativen Erfahrungen gemacht habe. Sehr negative sogar- aber eben auch wunderschöne! Und das, weil ich mir nur eins vorgenommen habe: mir nichts vorzunehmen!

Das halbe Jahr habe ich im wunderschönen Neapel verbracht, was mich als Mensch weitergebracht hat und meinen Blick auf Sprachenlernen und Kommunikation deutlich erweitert hat. Mein Aufenthalt dort war aber kein reiner Urlaub, ich habe weiterunterrichtet und zwar größtenteils via Skype. Durch Zufall bin ich dann als Reiseführerin im griechisch-römischen Aquädukt gelandet. Verrückt. Ich könnte an dieser Stelle noch pausenlos weitererzählen, von meinem ersten Cappuccino, meinem Ausflug zum Vesuv bei eisiger Kälte und Schnee, meiner Fahrt nach Pompei und der einzigartigen neapolitanischen Pizza. Aber es ging ja um die…was? Ach ja Vorsätze!

Der DaF-Bereich hat 2014 geboomt und damit meine ich nicht unbedingt aus finanzieller Sicht. Vielmehr war das Interesse daran Deutsch zu lernen höher, als je zuvor! Dies sollte 2015 ausgenutzt werden, im positiven Sinne natürlich! Nichts bietet eine bessere Basis zum erfolgreichen Sprachenlernen, als eine hohe Motivation von Lernenden. In nur sechs Monaten habe ich Italienisch gelernt und kann mich heute problemlos verständigen. Ich hatte auch nicht wirklich die Wahl, weil die Süditaliener entweder gar kein oder nur sehr schlechtes Englisch sprechen. Wieso können das unsere Schüler in Griechenland nicht? Weil sie zu viel Griechisch sprechen und ständig ins Griechische übersetzen sollen. Falsch meiner Meinung nach! Was würden die denn machen, wenn die Lehrperson plötzlich kein Griechisch mehr spräche oder verstünde? Not macht erfinderisch und Mut zahlt sich aus!  Reichlich Stoff zum Nachdenken. Frohes Neues!

3 thoughts on “Gedanken zum neuen Jahr

  1. Ja deinen Worten kann ich mich nur anschließen. Der beste Weg um eine Fremdsprache zu lernen ist, komplett in die Sprache einzutauchen. Am besten schafft man das natürlich im Ausland. Da ist man eben gezwungen die Sprache zu sprechen und da gibt es dann keine Ausreden mehr.

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